Zwischenbilanzen

St. Pauli als immaterielles Weltkulturerbe?

Erste Zwischenbilanz

Fragebogen

Die erste Fragebogen-Verteilungsrunde wird Ende September 2018 abgeschlossen sein. Bisher wurden rund 1500 verteilt und rund 200 ausgefüllt wieder abgegeben.

 

20.000 St. Paulianer, 4.000 Fragebögen – aber nicht genug Hände: Wir freuen uns über Unterstützung!

79% sind der Meinung, St. Pauli hätte es verdient, immaterielles Weltkulturerbe zu sein, 18 % sehen das nicht so. 3% sind unentschieden

Die Reaktionen auf den Fragebogen fielen zum Teil kritisch aus. Eine unscharfe Fragestellung, eine “zu lockere”, nicht-wissenschaftliche Aufmachung, auch der Einbezug von Nicht-St. Paulianern wurden bemängelt.

Wir werden deshalb den Fragebogen überarbeiten, bevor wir im Frühjahr 2019 mit der zweiten Runde starten.  Wir freuen uns dabei über die erste mögliche Unterstützung der Planbude und der Soziologin Ilona Kiss.  

Was wir aber auf jeden Fall beibehalten werden, ist das Einbeziehen des “Blickes von außen”, den wir für sehr wichtig halten. In der Auswertung werden die Einsendungen getrennt betrachtet.

Für die Auswertung der ersten Runde steht uns Frau Dr. Bettina Henning, Dozentin HAW  mit ihren Studierenden im Rahmen eines Projektseminars zur Verfügung. Die Arbeit der Studierenden fließt dann in die laufende Ausstellung ein.

Was kommt als nächstes?

Anfang Oktober 2018 startet im Sankt Pauli Museum eine offene, wachsende, sich über die einjährige Laufzeit wandelnde Ausstellung. Sie begleitet und dokumentiert den Prozess, indem regelmäßig Zwischenergebnisse, daraus resultierende Kernfragen und mögliche Erkenntnisse öffentlich präsentiert werden.Darüber hinaus bietet sie Raum und Bühne für eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Frage nach einer “kulturellen Ausdrucksform St. Pauli”.

Als Plattform für  Diskussionen dient eine im gleichen Zeitraum startende Themenreihe, die sich mit  Mythen, Realitäten, unterschiedlichen Blickwinkeln auf St. Pauli auseinandersetzt.

Die Podiumsdiskussion “Zwischen Kommerz und Subkultur – gibt es noch Freiräume für kreative Musikkultur auf St. Pauli?” bildet den Auftakt. Sie findet anlässlich des Reeperbahnfestivals am Freitag, 21. September von 14-16.00h im Sankt Pauli Museum, Davidstraße 17, statt.

Vielfalt und Eigeninitiative zeichnen den Stadtteil und seine Bewohner aus – soviel steht fest. Um ein Bewusstsein und ein Podium für die Arbeit und Kernthemen der vielen unterschiedlichen Initiativen und Vereine auf St. Pauli zu schaffen, sollen sämtliche Interessensgruppen in einem öffentlichen Ausstellungsformat zu Wort kommen. Einen geeigneten Ort suchen wir derzeit noch.   

Jede Idee in Sachen Weiterentwicklung des Fragebogens, zu Veranstaltungen, Vorträgen, Gesprächsrunden und was einem sonst noch zu dem Thema einfällt, ist willkommen.