Die Idee / Das Projekt

St. Pauli diskutiert. Manchmal etwas lauter, manchmal klingt es wie Streit, immer bringt es uns weiter. Wie die Initiatoren überall betonten, ist bei diesem Projekt „der Weg das Ziel“. Ob am Ende tatsächlich eine Bewerbung bei des UNESCO heraus kommt, steht für alle in den Sternen. Derzeit freuen wir uns über die vielen hochinteressanten Diskussionen. Und ja wir freuen uns auch darüber, dass wir mit Behörden und Medien über St. Pauli tatsächlich mit den Vorzeichen Kultur, Leben und Nachbarschaft reden können!

Wir wagen hier einmal grob einen Projektablauf zu skizzieren, so dass ihr einen Eindruck über die nächsten Schritte gewinnen könnt.

Wir freuen uns über jede Idee in Sachen Weiterentwicklung der Umfrage, Entwicklung von Veranstaltungen (von der Podiumsdiskussion bis zum Tanz-Theater ist unserer Meinung nach alles möglich) und was einem eben in den Sinn kommt. Schreibt uns einfach kulturerbe.sanktpauli@gmail.com

Zur Info: im aktuellen Fragebogen befragen wir tatsächlich nicht St. Paulianer*innen, weil wir der Meinung sind, dass der Blick von Außen durchaus wichtig ist. In der Auswertung werden die Einsendungen natürlich getrennt betrachtet.

Bis Ende September: Verteilen und Einsammeln des aktuellen Fragebogens
Ab Anfang Oktober: Offene, wachsende und sich in der Laufzeit ergänzende Ausstellung im Sankt Pauli Museum zu den ermittelten Kernaussagen zzgl künstlerischer Ergänzung.
Weiterhin wollen wir alle Initiativen mit ihrem Engagement und ihren Kernarbeitsthemen im öffentlichen Raum über Ausstellungsformate zu Wort kommen lassen. Derzeit suchen wir noch einen geeigneten Ort.
In Folge/begleitend: unterschiedliche Veranstaltungen zur weiteren Diskussion

Für das Frühjahr 2019 ist eine neue Umfrage in der Planung, die die bis dahin erstellten Auswertungen fokussiert. Wir freuen uns bei der Erstellung über Unterstützung. Auch diese Auswertungen werden in der laufenden Ausstellung veröffentlicht.

Ob wir die UNESCO Zeitachse bis Oktober 2019 einhalten können, ist noch offen. Wenn das Projekt mehr Raum braucht, lassen wir der Sache auch noch zwei weitere Jahre Zeit.

Fest steht, sollten wir tatsächlich inhaltlich wissenschaftlich so erfolgreich sein, dass die Kulturbehörde Hamburgs signalisiert, dass die Bewerbung möglich ist, werden wir vorher alle St. Paulianer*innen befragen, ob eine Bewerbung tatsächlich gewünscht ist.

Unsere Ziele: viele Gespräche, viel voneinander lernen, schlauer werden, mehr Aufmerksamkeit für die tatsächlichen Themen des Viertels, die St. Pauli Initiativen stärken. Weniger Mythen und Klischees, mehr St. Pauli.